Donnerstag, der 29.06.2017 - 04:13 Uhr
 
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Alternative Kaiserschnitt
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[GEBURT] Alternative Kaiserschnitt


Die Geburt eines Kindes wird oft als der schönste Moment im Leben einer Frau beschrieben, obwohl die eigentliche Geburt mit sehr großen und mitunter äußerst langen Schmerzen verbunden ist. Aus Angst vor eben diesen Schmerzen, entscheiden sich immer mehr Frauen mit ihren Familien für den Kaiserschnitt. Laut neuesten Studien liegt die Rate bei 15 Prozent in Deutschland. Tendenz weiter steigend.

Der Kaiserschnitt, auch Schnittentbindung genannt, ist ein operativer Eingriff zur Unterstützung der Geburt. Bauchhöhle und Gebärmutter werden zur Entnahme des Kindes aufgeschnitten. Der Kaiserschnitt hat den Vorteil, dass er als Operation sehr schnell und überaus sanft durchgeführt wird. In der Regel können Mutter und Kind auch schon zwei bis drei Tage nach dem Eingriff das Krankenhaus verlassen.

Trotzdem werden die Tage nach dem Kaiserschnitt für Mutter und Kind anstrengend. Das operierte Gewebe verheilt in der Regel zu über 99 Prozent einwandfrei, es ist eher ein psychischer Schmerz bei der Mutter. Vielen Frauen fehlt der befriedigende Moment ein Kind auf die Welt gebracht zu haben. Bei dem Neugeborenen kann es in seltenen Fällen zu Atemstörungen kommen. Eine Folge des Fruchtwassers.

Neben dem geplanten Kaiserschnitt als gewünschtem und gewolltem Geburtsvorgang, gibt es auch noch den notwendigen Kaiserschnitt. Falls eine natürliche Geburt unmöglich erscheint, Komplikationen während der Geburt auftreten oder Mutter und Kind geschont werden müssen wird auf die Operation als letztes Mittel zurück gegriffen. Eine Entbindung per Kaiserschnitt bedeutet im übrigen nicht automatisch, dass alle weiteren Schwangerschaften der Mutter auch ein Entbindung als Kaiserschnitt sein müssen. Jede Schwangerschaft entwickelt sich anders.

Der Kaiserschnitt birgt natürlich immer noch ein Restrisiko, weil eine Operation ist und bleibt ein Eingriff in Körper und Organismus. Zwar ist die perinatale Sterblichkeit deutlich gesunken, aber das Risiko bleibt höher als bei der natürlichen Entbindung des Säuglings.

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