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Babys, von der Schwangerschaft bis zur Geburt
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Die Geburt - Geburtsablauf

 

Zur Vorbereitung auf die Geburt sollte man sich neben einem Geburtsvorbereitungskurs bei einer Hebamme auch schon mal eine Klinik aussuchen. In den Kliniken werden Infoveranstaltungen angeboten, um die Klinik, das Personal und die verschiedenen Möglichkeiten für die Geburt kennen zu lernen. Es werden Unterwassergeburten,
Geburten auf einem Geburtsstuhl oder Gymnastikball oder die ganz herkömmliche Methode im Liegen angeboten.
Dort sollte man sich dann auch schon rechtzeitig vor der Geburt anmelden.

Setzen dann die Wehen ein oder ist sogar schon die Fruchtblase geplatzt, sollte man sich auf den Weg in die Klinik begeben. Falls die Fruchtblase schon geplatzt ist, sollte man liegend transportiert werden. Das Platzen der Blase kann schon während der ersten Wehen passieren, aber auch in jeder anderen Phase der Geburt.
Die Dauer einer Geburt ist ganz unterschiedlich. Durchschnittlich geht man von 13 Stunden für Erstgebärende und 8 Stunden für Frauen aus, die schon Kinder bekommen haben.

Die Geburt beginnt mit der Eröffnungsphase (Eröffnungsperiode):


Die normale Geburt, auch Spontangeburt, beginnt mit unregelmäßigen Wehen, 2 bis 3 in 30 Minuten, erhöht sich schließlich auf 2 bis 3 in 10 Minuten. Der Rhythmus wird dann aber regelmäßiger. Eine Wehe dauert ungefähr 30 bis 60 Sekunden. Ziel der Wehen ist die Erweiterung des Muttermundes.

Es folgt die Übergangsphase:


Das letzte Drittel der Eröffnungsphase wird auch Übergangsphase genannt. Die Wehen kommen jetzt schneller und stärker, die Schmerzen werden intensiver. Der Kopf des Kindes wandert ins Becken der Mutter, dabei muss das Kind sich um 90 Grad drehen.

Austreibungsphase:


In dieser Phase der Geburt ist der Muttermund fast offen, 8 - 10 cm. Der Kopf des Kindes steckt tief im Geburtskanal und drückt dabei auf den Darm der Mutter. Dadurch entsteht bei ihr ein Pressdrang.
Dieses Pressen führt schließlich zur Geburt des Kindes. Verschiedene Hilfsmittel stehen hier zur Verfügung. Ist der Geburtsweg zu eng, behilft man sich mit dem Dammschnitt.
Sind Mutter oder Kind inzwischen zu erschöpft, kann mit einer Saugglocke oder Geburtszange geholfen werden.
Ist das Kind dann da, wird es als erstes auf den Bauch der Mutter gelegt. Möchte sie stillen, kann sie jetzt schon zum ersten Mal ihr Baby anlegen. Oft wird das Baby nach dem ersten Kontakt mit der Mutter dann dem Vater übergeben, der dann die Nabelschnur durchschneiden und das Baby baden darf.
Bei Neugeborenen wird 1 Minute, sowie 5 und 10 Minuten nach der Entbindung der Apgar-Test durchgeführt um den klinischen Zustand des Babys fest zu stellen.

Es folgt die letzte Phase, die Plazentaphase (Nachgeburtsphase):


Die Geburt endet mit dem Ausstoß der Plazenta/Nachgeburt. Die Plazenta hat, solange das Kind noch im Mutterleib war, für seine Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff gesorgt. Die Verbindung zwischen Kind und Plazenta war die Nabelschnur.
Je nach Stärke und Dauer der Nachgeburtswehen, dauert diese letzte Phase zwischen 10 und 30 Minuten. Hebammen und Ärzte überprüfen die Plazenta auf Vollständigkeit, eventuell muss noch eine Ausschabung vorgenommen werden, um Komplikationen zu vermeiden.

[GEBURT ABLAUF]
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