Donnerstag, der 29.06.2017 - 04:03 Uhr
 
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[FRÜHGEBURT] Vorhersage einer Frühgeburt


Es gibt verschiedene Studien, mit deren Hilfe Aussagen über eine drohende Frühgeburt getroffen werden können. In der Praxis werden zwei Tests angewendet, die sich in den vergangenen Jahren durchgesetzt haben. Dabei handelt es sich um den Fibronektin – Test und die Messung des Gebärmutterhalses, die so genannte Zervixlängenmessung. Natürlich kann kein Test die Frühgeburt am Ende verhindern, allerdings lassen sich so einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und die Frau weiß, dass sie sich besser schonen sollte.

1. Der Fibronektin – Test
Das so genannten Fibronektin wird frei gesetzt, wenn sich die fetalen Membranen vor dem Beginn der Wehen ändern. Diese Membranen umschließen das Kind und auch das Fruchtwasser und es handelt sich dabei um Chorion und um Amnion. Ist der Fibronektin – Test mit negativem Ergebnis durchgeführt worden, das bedeutet, das Fibronektin ist in der Scheide der Mutter nicht nachzuweisen, so ist das Risiko für eine Frühgeburt sehr gering, das heißt, eine solche ist nicht sehr wahrscheinlich. Der Test selbst verursacht keine Schmerzen und kann wie ein normaler Abstrich durchgeführt werden. Für die Auswertung werden nur ein paar Minuten benötigt.

2. Zervixlängenmessung
Mit Hilfe des Ultraschallgerätes wird die Länge der Zervix gemessen. Dabei wird der Bereich vom äußeren bis zum inneren Muttermund betrachtet und gemessen. Je kürzer die Länge des Gebärmutterhalses ist, umso höher liegt das Risiko für eine Frühgeburt und für das Einsetzen von vorzeitigen Wehen. Vor allem, wenn bereits Frühgeburten aufgetreten sind oder es schon einmal zu Operationen im Bereich des Gebärmutterhalses kam, raten viele Ärzte zur Durchführung der Zervixlängenmessung. Diese sollte so früh wie möglich in der Schwangerschaft getätigt werden. Einige Ärzte empfehlen sogar, bei jeder gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung diesen Test mit einzubeziehen, sofern bestimmte Risikofaktoren erfüllt sind. Der Test selbst ist schmerzfrei und geht ohne jegliches Risiko einher. Der Vorteil liegt in der frühzeitigen Information über das mögliche Risiko und die so mögliche Vorbereitung eventueller Behandlungsmaßnahmen.

 

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