Donnerstag, der 29.06.2017 - 04:03 Uhr
 
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[FRÜHGEBURT] Vorbeugung bei Frühgeburten


Schon allein die Informationen über den Verlauf der Schwangerschaft, über Risiken und über zu beachtende Details sind es, die zur Vorbeugung der Frühgeburt beitragen. Frauen, die gut darüber informiert sind, bemerken Abweichungen von der Norm eher und sind daher auch besser in der Lage, zu ihrem körperlichen Befinden und zu Abnormitäten Auskunft zu geben. Für den Frauenarzt ergibt sich so im Gespräch bei der monatlichen Vorsorgeuntersuchung vielleicht schon allein aus den Schilderungen der Frau ein Hinweis auf möglichen Veränderungen und Gründe für weitere Untersuchungen.

 
Zudem sollten die Schwangeren ihren Körper gut beobachten und mit unklaren Beschwerden sofort einen Arzt aufsuchen. Wenn früher eher abgewartet wurde und dem Körper Zeit gelassen wurde, selbst gesund zu werden, so sollte eine Schwangere doch eher den Rat eines Arztes einholen. Ein Beispiel dafür sind Infektionen im Genitalbereich, die zwar von selbst ausheilen können – einige zumindest – aber das ist eben nicht immer der Fall. Teilweise steigen die Infektionen auf und lösen so vorzeitige Wehen oder einen vorzeitigen Blasensprung aus (Bei Infektionen im Genitalbereich bitte immer einen Arzt/Ärztin aufsuchen).


Frauen sollten sich in der Schwangerschaft nicht über die Maßen belasten und eher einen Gang zurückschalten. Ruhepausen sind wichtig, auch der Arbeitgeber sollte daher über die Schwangerschaft informiert werden. So kann er bei der Arbeitsplanung die Belange der Schwangeren berücksichtigen. Zudem greifen dann die Richtlinien des Mutterschutzes. Gegebenenfalls erhält die Schwangere ein Beschäftigungsverbot, etwa, wenn sie üblicherweise mit chemischen Substanzen arbeitet. Sie wird dann entweder anderweitig eingesetzt oder, wenn das nicht möglich ist, gänzlich von der Arbeit befreit.


Das heißt aber nicht, dass die Schwangere zu Hause auf der Couch das Ende der Schwangerschaft abwarten sollte. Sport und Bewegung sind sogar anzuraten, wobei allerdings von Mannschaftssport oder Sportarten, die mit extremen Belastungen oder einem hohen Verletzungsrisiko verbunden sind, zu meiden sind. Auch Leistungssport darf die Schwangere nicht mehr betreiben, im Interesse des Kindes und einer Schwangerschaft, die bis zum Ende ausgetragen wird. Bei gesunden Schwangeren ist Sport, Bewegung kein Problem, bei drohender Frühgeburten immer den Arzt/Ärztin fragen, was man machen darf.


Somit zielt die Prävention einer Frühgeburt vor allem auf Maßnahmen der Aufklärung und Information der Schwangeren ab. Veränderungen in der Schwangerschaft müssen nicht immer auf Probleme hindeuten, es ist aber wichtig, wenn die Schwangere ein gewisses Wissen über den Verlauf und mögliche Komplikationen erhält. Allerdings ist ein Zuviel an Informationen auch nicht immer gut, wenn die Frau nämlich zu ängstlich wird, kann sich das negativ auf ihr Allgemeinbefinden auswirken und damit auch auf die Entwicklung des Kindes. Zu viel Schonung ist bei gesunden Schwangeren nicht nötig, bei Risikoschwangeren sieht die Lage allerdings anders aus. Sie müssen jede Chance zur Schonung ergreifen.

 

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