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Erste Hilfe bei Vergiftungen mit Waschmitteln
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[ERSTE HILFE] Erste Hilfe bei Vergiftungen mit Waschmitteln

Typische Notfälle im Kleinkindalter sind Vergiftung. Kinder zwischen 2. und 6. Jahren gehen gern auf Entdeckungsreisen durch die Küche, Badezimmer, Waschraum, die Neugier der Kinder ist sehr groß.

 

Kinder können die Gefahren noch nicht einschätzen, Sie sehen zum Beispiel das bunte Spülmittel und aus Neugierde trinken Sie es.

 

Zu der Gruppe Waschmittel gehören: Tenside, Spülmittel, Polsterreinigungsmittel, Teppichreinigungsmittel, Fensterreinigungsmittel.

 

Allgemeines zu Vergiftungen

 

● Zeigt Ihr Kind Symptome, Anzeichen oder haben Sie einen Verdacht auf eine Vergiftung, müssen Sie in jedem Fall einen Arzt oder mit der Giftnotrufzentrale Kontakt aufnehmen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung wird so lange behandelt bis das Gegenteil bewiesen ist.

 

● Wichtig bei jeder Vergiftung versuchen Sie herauszufinden was Ihr Kind verschluckt hat. Suchen Sie nach Resten im Mund - vorhandene Reste auswischen und aufheben. Die aufgehobenen Reste zum Arzt/Krankenhaus mitnehmen.

 

● Bei Vergiftungen mit Waschmittel Erbrechen verhindern (eventuell mit Lutschen lassen von einen Eiswürfelstück das Erbrechen verhindern) und Ihr Kind keinesfalls zum Erbrechen bringen, es könnte zu Verätzungen kommen, weiteres kann es bei schäumenden Mitteln zu einer Aspiration in der Lunge kommen. 

 

Über den Giftnotruf Zusammensetzung erfragen - um Laugen, Säure, Lösungsmittelbeimengungen ausschließen zu können.

 

Bei einer Vergiftung mit Waschmittel sollte man sofort Entschäumer (Sab simplex, Lefax) geben, diese bekommt man rezeptfrei in der Apotheke und sollte man in der Hausapotheke haben. 

 

● Wenn Ihr Kind Erbricht helfen Sie ihm und versuchen Sie es aufzusammeln und nehmen Sie das Erbrochene mit zum Arzt/Krankenhaus.

 

● Nach dem Ihr Kind zum Beispiel ein Putzmittel, Alkohol, Tabak usw. getrunken/geschluckt hat und keine Anzeichen, Symptome einer Vergiftung zeigt, rufen Sie den Gift –Notruf. Der Gift – Notruf wird Ihnen weitere Anweisungen geben.

 

Achtung Milch kann bewirken das Gift schneller ins Blut aufgenommen wird.

 

 

Mögliche Symptome oder Anzeichen bei Vergiftungen

 

-           Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen

-           Schwindel

-           Kopfschmerz

-           Atemstörungen, Atemnot

-           Atemstillstand

-           Müdigkeit

-           Hautblässe

-           Bewusstseinstrübung, Bewusstlosigkeit

-           Reaktionsträge Pupillen

-           Sehstörungen

-           Ungewöhnliches Verhalten zum Beispiel: Zittrigkeit

-           Herzrhythmusstörungen

-           Schock usw.

 

 

Erste Hilfe bei Vergiftungen mit Waschmitteln

 

Vergiftungen mit Waschmitteln führen oft zu Übelkeit, Erbrechen, später Durchfall, nach Erbrechen zu Lungenödem.

 

Zu der Gruppe Waschmittel gehören: Tenside, Spülmittel, Polsterreinigungsmittel, Teppichreinigungsmittel, Fensterreinigungsmittel.

 

 

● Erbrechen verhindern

 

● Entschäumer verabreichen ( Sab simplex, Lefax) laut Beibackzettel/ laut Anweisung vom Giftnotruf. 

 

● Giftnotruf um die Zusammensetzung des Mittels zu erfragen um Laugen, Säuren, Lösungsmittelbeimengung ausschließen zu können. Auf Anweisungen vom Giftnotruf warten.

 

 

!Wichtig!

Bedenken Sie, dass die Information dieser Ersten Hilfe Seiten in keiner Weise einen Kurs in Leben rettenden Sofortmaßnahmen am Unfallort oder Erster Hilfe ersetzten. Diese Information kann nicht auf die individuelle Situation in Ihrem speziellen Notfall eingehen, daher gilt immer, Ärztlichen Rat einholen.

 

Unsere Erste Hilfe Seiten sind eine Zusammenfassung nützlicher Tipps und bedenken Sie im Notfall gibt es keine Zeit zum Nachlesen. Speichern Sie die wichtigen Nummern in Ihren Handy ab.

 

Es sinnvoll einen Erste Hilfe Kurs zu absolvieren, um in Notsituationen, die Ersten Hilfe Maßnahmen zu beherrschen, richtig reagieren und damit Leben retten.

 

Diese Information ersetzt auf keinen Fall eine Ärztliche Fachberatung, die Auflistung der Medikamente stellt keine Empfehlung oder Bewerbung oder Verkaufsförderung dar. Ihr Arzt oder Apotheker wird sie hinsichtlich Nebenwirklungen, Gegenanzeichen und sonstigen wichtigen Informationen genau beraten.

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