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Stillverbote
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[ERNÄHRUNG] Stillverbote


Die Schwangerschaft ist vorbei, die Geburt war ein einzigartiges Erlebnis und nun freut man sich auf die neue Zeit mit dem Baby. Sie haben sich für das Stillen entschieden. Dies ist für das Baby auf jeden Fall die beste, natürlichste und gesündeste Nahrung für die erste Zeit im neuen Leben Ihres Babys. Neben den Stillvorteilen gibt es wie bei der Schwangerschaft auch beim Stillen einiges was sie beachten sollten/müssen.

Noch immer beeinflussen Sie durch das Stillen das Wohlbefinden und die Gesundheit Ihres Babys von Ihrem Körper aus.

 

Sollten Sie Fragen haben zum Thema Stillen wenden Sie sich an Ihre Hebamme oder einer Stillberaterin. Die Kosten der Hebammen werden von den Krankenkassen übernommen, also nützen Sie diese Möglichkeit der Betreuung.

 

Stillverbote:

 

Alkohol und Stillen

Alkohol tut Ihrem Baby nicht gut. Verzichten sie in der Stillzeit ganz darauf. Alkohol wird über die Milch an Ihr Baby weitergegeben, und kann von der kindlichen Leber nicht richtig abgebaut werden und schädigt somit den empfindlichen Organismus des Babys.

Auch der Milchfluss kann durch den Alkohol blockiert oder gestört werden.

 

Rauchen und Stillen

Schon während der Schwangerschaft haben Sie aufgehört zu rauchen und somit ist es optimal nach der Geburt noch nicht anzufangen, da Sie beim Stillen Ihrem Kind auch noch schaden können.

Übrigens auch das Passivrauchen ist für Ihr Kind schädlich. Schauen sie, dass Sie in Räume sind wo nicht geraucht wird.

Die Schadstoffe beim Rauchen und das Nikotin gehen direkt in die Milch über und die Qualität der Muttermilch ist nicht mehr die Beste. Es besteht eine gesundheitliche Gefährdung.

Sollten Sie nicht darauf verzichten können, raten Experten davon ab zu Stillen.

Das Rauchen beeinflusst den Hormonspiegel, Langzeitschäden sind noch nicht richtig erforscht aber der plötzliche Kindstod, Unruhe, Koliken, verminderte Gewichtsaufnahme, reduziertes Saugvermögen sind nur einige Faktoren die durch Rauchen entstehen können.

 

Kaffee (grüner und schwarzer Tee, Coca Cola, Eistee) und Stillen

Auch mit dem Genuss von Kaffee aufgrund des Koffeinsgehalts sollten Sie noch über die Stillzeit reduzieren bzw. ganz weglassen.  Das Koffein kann aufputschend oder anregend auf Ihr Baby wirken.

Andere Auswirkungen bei übermäßigem Kaffeegenuss kennt man. Zum Beispiel: entwässert den Körper, beeinflusst und schädigt das Herz-Kreislauf-System, erhöht den Insulinspiegel, Blutzucker, Blutdruck.

Erkundigen Sie sich bei Ihren Arzt/Ihre Ärztin wie viel und ob Sie Kaffee trinken dürfen.

Beachten Sie auch, dass neben den Kaffee das Koffein auch in anderen Getränken enthalten ist (grüner oder schwarzer Tee, Coca Cola, Eistee,…)

Energiedrinks beinhalten mehr Koffein als Kaffee. Außerdem verfügen sie über Stoffe wie Taurin oder Guarana. Wie schädlich und ob sie sich für die Schwangere, Stillende oder dem Baby im Körper negativ auswirken ist nicht bewiesen und sollten daher ganz weggelassen werden.

Trinken und Essen Sie in dieser Zeit Ihrem Kind zuliebe gesunde Nahrungsmittel und Getränke.

 

Medikamente und Stillen

Sollten Sie Medikamente während der Stillzeit brauchen, erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt/Ihre Ärztin, welches Medikament für Ihr Baby keine Nebenwirkungen hat oder ob es Alternativen gibt. Jede Einnahme muss besprochen werden. (auch Nachfragen bei Rezeptfreien Medikamenten)

Sollte durch Medikamente eine Gefährdung Ihres Babys bestehen, wird Ihnen dies der Arzt/die Ärztin mitteilen und es wird ein Abstillen oder eine Stillpause nötig sein.

 

Stress und Stillen

Wir wissen das Stress für niemanden Gesund ist. Viele Auslöser wie zum Beispiel: Veränderungen nach der Geburt mit dem Baby, Ängste über Verantwortung, seelische Probleme, zu wenig Schlaf, Überforderung, finanzielle Sorgen, Lärm, und vieles mehr kann Stress auslösen.

Schon in der Schwangerschaft sollte man Stress so gut wie möglich meiden und es sich gut gehen lassen, sich von Partner verwöhnen und viele Wege abnehmen lassen. Beim Stillen ziehen Sie sich am Besten zurück in einen ruhigen Raum und stellen auch das Telefon aus.

Stress ist eine körperliche, geistige Belastung und beeinflusst den Milchfluss und geht auch auf Ihr Baby über. Es merkt wenn es Ihnen gut geht oder ob Sie Stress haben.

 

Meist löst auch die Familie, Freunde oder die Gesellschaft (Erwartungshaltung) nach der Geburt diesen Stress aus. Seien sie gelassen und genießen Sie die erste Zeit mit Ihrem Baby. Die Stillzeit ist die beste Zeit um die Bindung zu Ihrem Kind aufzubauen.

 

 

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