Muttermilch ist nach wie vor die beste Nahrung für ein Baby. Auf diesem Wege werden dem Säugling alle wichtigen Nährstoffe zugefügt. Keine Ersatzkost beinhaltet so viele Vitamine.
Jede Mutter entscheidet selbst, wie lange sie stillt, beziehungsweise gibt der Kinderarzt oft Auskunft darüber, welche Zeit angemessen ist.
Babys, die gestillt werden, brauchen keine separate Wasserzufuhr, auch keine Nahrungsergänzung. Ein Baby muss circa alle drei bis vier Stunden gestillt werden. Auch nachts!
Es ist bewiesen, dass die Mutter- Kind- Beziehung durch das Stillen deutlich intensiver ist, als bei denjenigen, die Ersatznahrung bekommen.
Allerdings weißt das Stillen manchmal auch Nachteile auf. Wenn die Mutter mal keine Zeit hat, die Brust anzulegen, muss sie vorher die Milch abpumpen und abfüllen, damit sie jemand anders verabreichen kann. Spätestens wenn die Mutter krank ist, sei es auch nur eine Erkältung, wird das Stillen eher negativ. Durch die Muttermilch werden nicht nur Nährstoffe geliefert, sondern auch Krankheitserreger. Es sollte mit einem Arzt besprochen werden, ob das Stillen in solch einer Situation überhaupt fortgesetzt werden soll oder eine Stillpause sinnvoll ist.
Eine Mutter, die im Normalfall gerne gut gewürzt isst, kann während der Stillzeit keinesfalls die gleiche Essenweise fortführen. Sie muss sich informieren (am Besten bei Ihrer Hebamme) und darf zum Beispiel keine Kost zu sich nehmen, die Blähungen verursacht.
Wer starke Medikamente einnehmen muss, sollte das Stillen unbedingt lassen. Auch zu diesem Thema bekommt jede Mutter gute Informationen vom behandelnden Arzt/Ärztin.
Auch mit dem Wissensstand von heute, gibt es Mütter, die rauchen. Dass diese Frauen nicht stillen sollten, versteht sich ganz von selbst.
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