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5 Tipps zum Stillen
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[ERNÄHRUNG] 5 Tipps zum Stillen


Bequeme Stillhaltung für Mutter und Baby

 

Wichtig ist, dass Baby und Mutter es beim Stillen bequem haben. Das heißt, der Arm, der das Baby hält, sollte eine Auflage haben. Das funktioniert mit Kissen oder mit einem besonderen Stillkissen. Diese Anschaffung lohnt sich auch, denn damit sind verschiedene Stillpositionen möglich, eine bequeme Stütze gibt das Stillkissen immer. Das Baby sollte sich dabei sicher fühlen. Babys, die sehr unruhig sind, sollten ihre Beinchen abgestützt bekommen, damit sie nicht "in der Luft baumeln". Solch eine Begrenzung kann vor allem bei Neugeborenen sinnvoll sein.


Wechselseitiges Anlegen beim Stillen


Wichtig ist das wechselseitige Anlegen beim Stillen. Das heißt, wenn das Baby auf einer Seite getrunken hat, wird ihm die andere Brust angeboten. In der Regel wird es diese nicht leer trinken, so dass beim nächsten Stillen diese Seite zuerst angeboten wird. Wer häufig vergisst, welche Seite zuletzt dran war, kann sich auch ein kleines Bändchen um den jeweiligen Arm binden.


Pflege der Brustwarzen


Auch bei Wundsein der Brustwarzen gilt, dass das Baby weitergestillt werden sollte. Das Wundsein rührt meistens von einer falschen Technik beim Anlegen, teilweise ist die Brust aber auch verletzt, etwa, wenn das Baby zahnt und seine Zähne an der Mama ausprobiert hat. Dass braucht die Brust viel Pflege. Warme Lappen auflegen vor dem Stillen hilft, dass die Milch zu fließen beginnt und das Baby weniger stark saugen muss. Langes bloßes Nuckeln sollte auf die Zeit verschoben werden, wenn die Brust wieder ganz geheilt ist. Nach dem Stillen sollte der Rest an Milch und Speichel vom Baby einfach auf der Brust belassen werden, damit er antrocknet. Das hilft beim Heilen besser, als jede Salbe.


Richtig trinken und Aufstoßen


Wenn das Baby sehr hastig trinkt und viel Luft schluckt, kann es helfen, die Brust etwas zu massieren. So wird der Milchfluss angeregt und das Baby kann sofort richtig trinken. Nach dem Stillen muss das Kind unbedingt die Gelegenheit bekommen, die geschluckte Luft wieder loszuwerden. Es wird dazu in eine aufrechte Position gebracht, sanftes Klopfen oder Streichen auf dem Rücken hilft beim Aufstoßen. Das kann auch während der Trinkmahlzeit sinnvoll sein, wenn das Kind schon hörbar Luft geschluckt hat.


Wichtig: nur Stillen


Wenn es irgend möglich ist, sollte das Stillen nicht mit dem Trinken aus der Flasche kombiniert werden. Es gibt viele Babys, die dann an der Brust gar nicht mehr trinken, denn das Trinken aus der Flasche ist leichter, das Kind muss sich weniger anstrengen. Warum also soll es die unbequemere Methode nutzen? Wer nicht gänzlich auf die Flasche umsteigen will, sollte so lange wie möglich nur Stillen.

 

Sollten Probleme oder Unsicherheiten beim Stillen auftauchen wenden Sie sich an Ihre Hebamme oder Stillberaterin.

 

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Lexikoneinträge:

 

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