Wochenbettdepression
Nach der Geburt sind Mutter und Kind wohlauf, die Entbindung ist gut verlaufen. Der Vater und der Rest der Familie sind stolz und freuen sich auf das gemeinsame Zusammenleben mit dem neuen Familienmitglied. Die werdende Mutter hat sich während der gesamten Schwangerschaft auf das Kleine gefreut.
Nun hat es endlich das Licht der Welt erblickt und die frischgebackene Mutter ist unglücklich und weiß nicht warum. Dieses seelische Tief bezeichnen die Ärzte als Wochenbettdepression. Wenn eine Wochenbettdepression auftritt, tritt sie meistens drei Tage nach der Geburt auf.
Die Wochenbettdepression ist in der Regel auf die Umstellung der Hormone zurückzuführen. Während der Schwangerschaft produziert die werdende Mutter vermehrt Glückshormone. Mit der Entbindung werden selbstverständlich auch noch Glückshormone produziert aber in geringerem Maß. Dadurch kann es bei der Mutter zu einer Wochenbettdepression kommen.
Mütter, die ihr Kind nach der Entbindung bei sich behalten dürfen, leiden seltener an einer Wochenbettdepression. Die Wochenbettdepression klingt für gewöhnlich schnell wieder ab und muss in den meisten Fällen nicht medikamentös behandelt werden.
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