Stottern
Mit Stottern wird eine Störung des Redeflusses bezeichnet. Diese Störung kann entweder das Unterbrechen des Sprachablaufs sein, aber auch das Wiederholen von Teilen eines Wortes.
Stottern beginnt immer vor dem zwölften Lebensjahr, meist jedoch deutlich früher. Bei der Hälfte aller Betroffenen begann das Stottern zwischen dem dritten und vierten Lebensjahr. Rund neunzig Prozent aller Betroffenen begannen mit dem Stottern bevor sie das Alter von fünf Jahren erreicht haben.
Viele der stotternden Kinder verlieren diese Störung beim Reden wieder, bis sie die Pubertät erreicht haben. Sollte diese jedoch bis dahin nicht verloren werden, ist ein vollständiges Verlieren des Stotterns eher unwahrscheinlich. Trotzdem ist eine Besserung nicht ausgeschlossen. Eine Besserung kann auch mit Therapien erreicht werden.
Bei Mädchen beginnt das Stottern im Verhältnis gesehen früher als bei Jungen, dafür liegt bei Mädchen die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie das Stottern auch wieder verlieren. Interessant ist, dass sehr viele berühmte Persönlichkeiten wie Aristoteles oder Isaac Newton gestottert haben.
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