Schwangerschaftsbeschwerden Wadenkrampf
Werdende Mütter werden häufig während der Schwangerschaft von sehr schmerzhaften Wadenkrämpfen begleitet. Am häufigsten treten die Wadenkrämpfe ab dem sechsten Schwangerschaftsmonat auf.
Die durchaus schmerzhaften Krämpfe sind nichts Ungewöhnliches und auch kein Grund zur Beunruhigung. Die Wadenkrämpfe sind in der Regel auf eine Durchblutungsstörung der Waden zurückzuführen. Eine weitere Ursache für Wadenkrämpfe kann außerdem ein Magnesiummangel sein. Frauen, die an Krampfadern oder einer Blutarmut leiden, sind ebenfalls häufig von Wadenkrämpfen betroffen.
Wenn das Bein, in dem die Wadenkrämpfe aufgetreten sind, angeschwollen und gerötet ist, könnte das ein Hinweis auf eine Venenentzündung sein. In diesem Fall ist ein Arzt hinzuzuziehen.
Bei einem Wadenkrampf sollten die Zehen nach oben gezogen werden. Linderung kann auch das Auftreten auf das betroffene Bein verschaffen. Um Wadenkrämpfen vorzubeugen, helfen Wechselduschen, ausreichend Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. Bananen, Vollkornbrot und Nüsse enthalten viel Magnesium. Magnesiumtabletten sollten während der Schwangerschaft nur in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt verwendet werden.
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