Querlage
Bei der Querlage handelt es sich um eine geburtshilfliche Lageanomalie des ungeborenen Kindes. Sie kommt jedoch nur selten vor – bei 100 bis 200 Geburten etwa nur einmal.
Die Querlage ist eine "geburtsunmögliche Lage". Wenn das Kind quer in der Gebärmutter liegt, ist eine natürliche Geburt ausgeschlossen. Das ungeborene Kind liegt sozusagen im rechten Winkel in der Gebärmutter. Im Falle einer Querlage des Kindes ist aus diesem Grund der Kaiserschnitt erforderlich.
Die Gefahr einer Querlage des Ungeborenen erhöht sich bei Frauen, die bereits häufiger als vier Mal entbunden haben. Weitere Gründe, weshalb sich das Kind quer in die Gebärmutter legt, können unter anderem Frühgeburten, ein zu enges Becken der werdenden Mutter, eine Fehlbildung der Gebärmutter oder Tumore im kleinen Becken sein. Eine Querlage des Kindes kann in der Regel per Ultraschall festgestellt werden.
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