Periduralanästhesie
Die Periduralanästhesie oder auch kurz PDA genannt ist eine lokale Betäubung, die der werdenden Mutter als Geburtshilfe verabreicht wird. Die Periduralanästhesie macht den Unterleib unempfindlich gegen Schmerzen.
Dazu wird das Mittel über eine Kanüle in den Periduralraum der Wirbelsäule gespritzt. Die Wirkung der Periduralanästhesie setzt innerhalb von 15 bis 30 Minuten ein. Das Mittel verringert die Schmerzen um circa 90 Prozent. Dennoch kommen die Wehen in regelmäßigen Abständen, damit die werdende Mutter während der Entbindung weiter mitarbeiten kann.
Zahlreiche Kliniken bieten der schwangeren Frau auch die Möglichkeit, das Betäubungsmittel bei Bedarf selbst nachzudosieren. Dafür gibt es spezielle Handpumpen, die mit dem Mittel aufgefüllt werden können.
Die moderne Periduralanästhesie erlaubt es der werdenden Mutter während der Wehen herumzulaufen, zu hocken oder auch zu sitzen. Durch die Periduralanästhesie wird die Plazenta stärker durchblutet. Das Kind nimmt durch das Betäubungsmittel also keinen Schaden. Zudem können sich Neugeborene, die nach der Entbindung geschwächt sind, meist schneller erholen.
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