Moxibustion
Das ungeborene Kind kann seine Lage während der Schwangerschaft mehrfach ändern. Wenn das Kind jedoch nach der 30. Schwangerschaftswoche in Beckenendlage liegt, sollte versucht werden, das Kind durch spezielle Reize von außen zum Drehen zu bewegen.
Für diesen Zweck empfiehlt sich die Moxibustion, die oftmals auch als Moxa-Therapie oder Moxen bezeichnet wird. Die Moxibustion stammt aus der Chinesischen Medizin.
Dabei werden spezielle Akupunkturpunkte mit einer Moxazigarre erwärmt. Um das ungeborene Kind dazu zu bewegen, die Lage zu ändern, wird in diesem Fall ein Akupunkturpunkt am kleinen Zeh mit der Moxazigarre erwärmt. Für die Moxibustion kann nicht nur die Moxazigarre verwendet werden, sondern auch spezielle Pflaster.
Die Moxazigarre besteht aus dünnem Papier und Beifußpulver, die zu einer "Zigarre" zusammengerollt wurden. Die Moxazigarre wird während der Therapie angezündet und mit der glühenden Spitze etwa 5 mm über den Akupunkturpunkt gehalten. Die Moxibustion wird nicht als schmerzhaft, sondern als entspannend empfunden.
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