Hysterektomie
Hysterektomie ist ein Fachausdruck aus der Medizin für eine operative Entfernung der Gebärmutter. Ein anderer Begriff hierfür ist die Bezeichnung Uterusexstirpation.
Es gibt mehrere Formen der Hysterektomie. Beispiele hierfür sind die totale, die subtotale und die radikale Hysterektomie.
Bei einer totalen Hysterektomie werden die Gebärmutter und der Gebärmutterhals entfernt. Eventuell können zusätzlich auch noch der Eileiter und die Eierstöcke entfernt werden.
Diese Art der Hysterektomie unterscheidet sich von der subtotalen, dass hier auch der Gebärmutterhals entfernt wird, welcher bei der subtotalen Hysterektomie erhalten bleibt.
Sollte eine radikale Hysterektomie durchgeführt werden, werden neben der Gebärmutter und dem Gebärmutterhals auch noch einige Beckenlymphknoten entfernt.
Die Folge einer Hysterektomie ist die sofortige und unwiderrufliche Beendigung der Gebärfähigkeit einer Frau. Es kommt aber auch zu physischen Folgen und sexuellen Veränderungen bei einer Frau. Außerdem wird das Risiko einer Blasenschwäche erhöht. Positiv angesehen werden kann der Wegfall der Menstruationsblutung und es ist keine Empfängnisverhütung mehr notwendig.
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