Haptonomie
Auch ungeborene Babys brauchen Liebe. Bereits im Mutterleib sind Babys empfänglich für Streicheleinheiten. Zudem kann die Haptonomie Beschwerden während der Schwangerschaft lindern oder sogar weitestgehend vermeiden.
Haptonomie ist das griechische Wort für "Lehre von der Berührung". Einfacher ausgedrückt bedeutet das, dass die Mutter dem Kind durch sanfte Berührungen Dinge lehren kann. Das ungeborene Kind kann zum Beispiel im Mutterleib lernen, sich zu beruhigen.
Durch die Haptonomie kann die werdende Mutter eine liebevolle Beziehung zum ungeborenen Kind aufbauen. Dazu kann zum Beispiel der Bauch sanft gestreichelt werden. Besonders beliebt ist auch das Bemalen des Babybauches mit den Fingern oder einem Pinsel und abwaschbarer Farbe. Häufig bewegt sich das Kind dann leicht, um seine Freude auszudrücken. Durch das sanfte Streicheln des Bauches kann das Kind auch sanft hin und her bewegt werden, um es zu beruhigen.
Schließlich wird der Säugling auch nach der Geburt sanft hin und her gewogen, um ihn zu beruhigen oder in den Schlaf zu wiegen. Die Haptonomie kann auch die Geburt erleichtern.
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