Geburtseinleitung
Die Eröffnungswehen sind die Vorboten der Geburt. Die Eröffnungswehen werden durch ein Hormon, das für gewöhnlich jede schwangere Frau in sich trägt, ausgelöst. Das Hormon kann jedoch auch künstlich erzeugt werden. In einigen Fällen setzen die Eröffnungswehen bei der werdenden Mutter nicht auf natürlichem Wege ein.
In diesem Fall werden durch das künstliche Hormon die Eröffnungswehen, also die Geburt eingeleitet. Die Geburtseinleitung wird zum Beispiel bei Müttern durchgeführt, die den eigentlichen Geburtstermin bereits überschritten haben oder eben bei Frauen, bei denen die Wehen nicht auf natürlichem Wege einsetzen.
Die Geburtseinleitung erfolgt außerdem, wenn die Herzton-Wehen-Schreibung, die Kardiotokografie, die Hormonbestimmung oder die Fruchtwasseruntersuchung negativ aufgefallen sind und eine mögliche Gefahr für das ungeborene Kind besteht.
In einigen Situationen bzw. bei Risikogeburten ist es für Mutter und Kind ein geringes Risiko, wenn die Geburt kontrolliert durchgeführt wird, also durch das künstlich hergestellte Hormon, eingeleitet wird. Bei der "programmierten Geburt" muss das Kind jedoch häufiger per Kaiserschnitt, per Saugglocke oder Zange auf die Welt geholt werden.
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