Gebärmutterrückbildung
Bei der Schwangerschaft, aber auch bei der Entbindung kommt es zu Veränderungen der Gebärmutter. Diese Veränderungen werden in den ersten Wochen nach der Geburt zurückgebildet. Bei dieser Rückbildung schrumpft die Gebärmutter wieder auf die annähernde Größe, die sie vor der Schwangerschaft hatte.
Die Rückbildung nimmt normalerweise einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen in Anspruch. Der Zeitraum befindet sich im sogenannten Wochenbett.
Er kann sich allerdings verlängern, wenn eine Mehrlingsschwangerschaft vorlag oder für die Geburt ein Kaiserschnitt oder ein Dammschnitt nötig waren.
Einen entscheidenden Anteil an der Rückbildung der Gebärmutter haben die Nachwehen. Dies sind krampfähnliche Schmerzen beim Stillen im Unterbauch. Dabei handelt es sich um Kontraktionen. Diese Kontraktionen beschleunigen die Rückbildung der Gebärmutter. Auch Verletzungen der Gebärmutterschleimhaut, welche durch das Ablösen von der Plazenta und den Eihäuten entstanden sind, aber auch Verletzungen im Geburtskanal heilen in dieser Zeit ab. Dabei kommt es zu starken Blutungen, welche nach zwei oder drei Tagen in den Wochenfluss übergehen.
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