Fruchtwasserverlust
Häufig kann es ab dem 6. Monat zu einem Blasenriss oder einem Blasensprung kommen. In diesem Fall fließt das Fruchtwasser, nur in geringen Mengen, aus der Scheide. Der Fruchtwasserverlust wird oftmals mit Urin oder Ausfluss verwechselt.
In regelmäßigen Abständen werden während der Schwangerschaft bei der werdenden Mutter Ultraschalluntersuchungen gemacht. Meistens ist der Fruchtwasserverlust zu gering, um ihn bei einer Ultraschalluntersuchung überhaupt feststellen zu können. Auch der mögliche Blasensprung oder Blasenriss wird häufig nicht festgestellt.
Das liegt daran, dass sich das Fruchtwasser stetig neu bildet. Bei einem Blasenriss oder Blasensprung ist die Fruchtblase nicht mehr ganz intakt, was zu Infektionen führen kann.
Sollte ein Fruchtwasserverlust vermutet werden, sollte sich die werdende Mutter testen, ob es sich eventuell um Amnion oder eine andere Körperflüssigkeit, als das Fruchtwasser handelt. In der Apotheke gibt es Lackmuspapier. Wenn es sich bei der austretenden Flüssigkeit um Fruchtwasser handelt, verfärbt sich dieses Papier rot. In diesem Fall sollte die Mutter umgehend ihren Arzt konsultieren.
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