Chorionzottenbiopsie
Eine Chorionzottenbiopsie ist eine Invasive Methode. Es wird bei der Biopsie Chorionzotten gewonnen und diese werden für die Chromosomenanalyse verwendet.
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Wie wird eine Chorionzottenbiopsie durchgeführt? |
Zuerst wird der Bauch der Patientin steril gemacht und die Patientin bekommt eine Lokalanästhesie.
Es wird mittels Ultraschall die beste Punktionsstelle gesucht.
Ist die beste Punktionsstelle gefunden, wird eine dünne Nadel durch den Bauch in die Plazenta geführt und es werden wenige Chorionzotten angesaugt.
Dies dauert nur wenige Minuten und wird unter einer ständigen Beobachtung mittel Ultraschall durchgeführt.
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Warum wird eine Chorionzottenbiopsie gemacht? |
Eine Chorionzottenbiopsie wird meist gemacht wenn ein familiäres Risiko durch Erbkrankheiten wie zum Beispiel Muskel- und Stoffwechselstörungen besteht.
Mit zunehmendem Alter der Mutter steigt das Risiko ein Kind mit einer Chromosomenstörung zu bekommen. Durch eine Chorionzottenbiopsie können Erkrankungen wie zum Beispiel das Down-Syndrom erkannt werden.
Weiteres kann man einen Vaterschaftstest machen lassen, allerdings wenn die Schwangerschaft unabhängig vom potenziellen Vater ist, dann sollte man bis zur Geburt des Kindes warten, denn es besteht das Risiko einer Fehlgeburt. Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird Sie genau informieren.
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Welches Risiko besteht bei einer Chorionzottenbiopsie? |
Untersuchungen haben gezeigt das ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen der Zehen und des Fingers besteht wenn eine Chorionzottenbiopsie vor der 10. Schwangerschaftswoche durchgeführt wird. Es besteht auch ein höheres Fehlgeburtrisiko.
Aus diesem Grund wird eine Chorionzottenbiopsiemeist ab der vollendeten 11. Schwangerschaftswoche gemacht.
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Das Fehlgeburtrisiko bei einer Punktion liegt bei 1:100 |
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Wann bekomme ich Ergebnisse von der Untersuchung? |
Einige Ergebnisse auf Chromosomahlen Erkrankungen erhalten sich nach circa zwei Arbeitstagen, wie zum Beispiel: Down-Syndrom
Die komplette Analyse dauert meist circa zwei Wochen. Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird sie genau informieren.
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Unklare Ergebnisse |
In manchen Fällen kommt es zu unklaren Ergebnissen, dies wird auch Mosaikbefund genannt. Weitere Untersuchungen werden gemacht, Ihr Arzt /Ihre Ärztin wird sie genau informieren.
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