Amniozentese
Die Amniozentese oder Fruchtwasseruntersuchung ist Teil der pränatalen Diagnostik. Liegt ein erhöhtes Risiko für eine Chromosomenanomalie vor, sollte zwischen der 15. und 17. Schwangerschaftswoche eine Fruchtwasseruntersuchung vorgenommen werden, um genetische Krankheiten des Ungeborenen aufzuspüren. Unter örtlicher Betäubung und Kontrolle durch Ultraschall wird mit einer dünnen Punktionsnadel eine Fruchtwasserprobe aus der Fruchtwasserblase entnommen. Die Fruchtwasserprobe enthält kindliche Zellen, die 2 Wochen kultiviert werden. Häufige Chromosomennomalien wie das Down-Syndrom und angeborene Stoffwechselleiden können hiermit nachgewiesen werden. Frauen ab 35 wird die Amniozentese empfohlen um spätere Komplikationen und eventuelle Missbildungen vorzubeugen.
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